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Schemas

Memory Configuration

Schemas definieren die Struktur von Memory-Objekten. Sie legen fest, welche Felder existieren, wie Werte validiert werden und welche Teile eines Objekts für Identität oder Suche wichtig sind.

  • Felder und Typen
  • Validierungsregeln
  • Identitätsfelder
  • Ein Embedding-Schema für die semantische Suche
  • Die UI-Darstellung im Admin-Bereich
  1. Navigiere zu Admin > Memory > Types und wähle Create Type.

  2. Vergib einen eindeutigen Typnamen.

  3. Optional kannst du Display Name und Description ergänzen.

  4. Definiere das JSON Schema.

  5. Optional kannst du ein idSchema für Identität festlegen.

  6. Optional kannst du ein embeddingSchema definieren, um die semantische Suche auf wichtige Felder zu fokussieren.

  7. Speichere das Schema. Es startet im Entwurfsstatus.

Gängige Typen in JSON Schema sind:

TypBeschreibung
stringTextwerte
numberNumerische Werte
booleanWahr/Falsch-Felder
arrayListen
objectVerschachtelte Strukturen
GruppeZweck
PARAMETEREingabe-Schemas für Tools
RETURNErgebnis-Schemas für Tools
KNOWLEDGEBusiness-Wissensschemas wie FAQ, Produkte oder Guides

Schemas können als Entwurf oder veröffentlicht vorliegen:

  • Unveröffentlicht — sichtbar und bearbeitbar, aber nicht für neue Objekte nutzbar
  • Veröffentlicht — aktiv und für Objekte und Importe nutzbar

Beim Aktualisieren prüft die Plattform, ob Änderungen noch mit vorhandenen Objekten kompatibel sind. Vorsicht ist besonders bei Pflichtfeldern und strukturellen Änderungen wichtig.

Schemas können andere veröffentlichte Schemas referenzieren. Das ist hilfreich, wenn du größere Strukturen aus kleineren, wiederverwendbaren Bausteinen zusammensetzen willst.

Beispiele:

  • Ein Troubleshooting-Schema referenziert ein Symptom-Schema
  • Ein Bundle-Schema referenziert ein Produkt-Schema

Für die meisten Nutzer ist wichtig: das ist Komposition und Wiederverwendung, nicht ein Thema, bei dem die interne Beziehungsmodellierung im Vordergrund steht.

Das idSchema legt fest, welche Felder ein Objekt eindeutig identifizieren. Damit können Importe und Upserts vorhandene Objekte aktualisieren, statt Duplikate zu erzeugen.

Das ist besonders nützlich für wiederholte Importe.

Mit dem optionalen Embedding-Schema legst du fest, welche Teile eines Objekts in die semantische Indizierung einfließen.

Das ist sinnvoll, wenn:

  • das vollständige Objekt viel Rauschen enthält
  • IDs, Zeitstempel oder interne Felder die Suche verwässern würden
  • du die Suche auf Beschreibungen, Zusammenfassungen, Symptome oder Schritte fokussieren willst

Wenn du kein Embedding-Schema angibst, nutzt die Plattform den gespeicherten Objektinhalt als Grundlage.

Auf der Detailseite eines Schemas kannst du unter anderem sehen:

  • Anzahl der Objekte
  • Verwandte Typen
  • Gruppenzugehörigkeiten