Memory
Memory ist der Wissensspeicher von nara. Er enthält typisierte Objekte — strukturierte Datensätze, deren Form durch einen Datentyp definiert ist —, die Agents während Konversationen und Workflows speichern, abrufen und durchsuchen können. Objekte lassen sich über Beziehungen verknüpfen und bilden so einen Knowledge Graph, den Agents traversieren, um verwandte Informationen zu finden.
Wie Agents Memory nutzen
Abschnitt betitelt „Wie Agents Memory nutzen“Agents greifen über eine Reihe von Knowledge-Graph-Funktionen auf Memory zu, die ihnen als Tools zur Verfügung stehen:
- Query Memory — semantische Suche über gespeicherte Objekte, um Fragen aus dem Organisationswissen zu beantworten.
- Neighborhood Search — Suche in der Graph-Nachbarschaft eines Objekts, um eng verwandte Informationen zu finden.
- Store Object, Retrieve Object, List Objects — typisierte Objekte anlegen, abrufen und auflisten.
- Get Node und List Neighbors — ein einzelnes Objekt sowie die damit verknüpften Objekte inspizieren.
- Create Relationship, Delete Relationship, List Relationship Types — Verknüpfungen zwischen Objekten verwalten.
Nutzt ein Agent diese Funktionen im Chat, sehen Sie während des Aufrufs Statusmeldungen wie “Searching memory”. Welche Funktionen ein Agent verwenden darf, bestimmt die Tool-Zuweisung im Agent-Editor.
Memory Explorer
Abschnitt betitelt „Memory Explorer“Öffnen Sie den Memory Explorer unter /admin/explorer (Admin-Seitenleiste, Bereich Knowledge), um Memory als Ordnerbaum zu organisieren.
- Ordner erstellen, um Objekte nach Thema, Team oder Quelle zu gruppieren.
- Drag-and-drop, um Objekte und Ordner innerhalb des Baums zu verschieben.
- Systemverwaltete Knoten sind gesperrt und können weder verschoben noch gelöscht werden — diese pflegt nara selbst.
- Löschen Sie leere Ordner oder einzelne Objekte direkt aus dem Baum.
Der Explorer zeigt zusätzlich eine Typübersicht, sodass Sie sehen, welche Datentypen die Objekte in einem Ordner verwenden.
Objekte durchsuchen und bearbeiten
Abschnitt betitelt „Objekte durchsuchen und bearbeiten“Objekte lassen sich an zwei Stellen durchsuchen:
- Admin-Ansichten —
/admin/objects/type/[type]listet alle Objekte eines Datentyps;/admin/objects/[id]öffnet ein einzelnes Objekt. - Objects-Seite — die nutzerseitige Route
/memory(Navigationseintrag Objects) erlaubt regulären Benutzern das Durchsuchen von Memory ohne Admin-Zugriff.
Beide Listenansichten bieten die Layouts Cards und Table mit Paginierung. Beim Öffnen eines Objekts erscheint die Detailansicht, in der die Inhalte gemäß dem Datentyp des Objekts gerendert werden — jedes Feld mit definiertem Label und Typ. Von dort können Sie einzelne Felder bearbeiten oder das Objekt löschen.
Ingestion Deck
Abschnitt betitelt „Ingestion Deck“Das Ingestion Deck verwandelt Dokumente in Memory-Objekte. Öffnen Sie es über die Schaltfläche Ingest.
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Dateien hochladen. Ziehen Sie Dokumente per Drag-and-drop auf das Deck. Unterstützte Formate: PDF, DOCX, HTML, TXT, CSV und Bilder. Für jede Datei werden die Verarbeitungskosten in Credits angezeigt.
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Pipeline verfolgen. Jede Datei durchläuft vier Phasen: Intake → Extracting → Reviewing → Committing. Während der Extraktion liest nara das Dokument und schlägt strukturierte Objekte vor, die zu Ihren Datentypen passen.
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Entwürfe prüfen. Bevor etwas in Memory geschrieben wird, erscheinen die extrahierten Objekte als Entwürfe zur Prüfung. Entwurfs-Benachrichtigungen finden Sie auch unter Notifications, sodass Sie eine ausstehende Prüfung später fortsetzen können.
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Committen. Bestätigen Sie die Entwürfe, die Sie behalten möchten. Committete Objekte werden zu regulären Memory-Objekten — durchsuchbar für Agents und sichtbar im Explorer sowie in den Objektansichten.
Die Prüfung ist die Absicherung: Nichts gelangt in Memory, bevor Sie die extrahierten Objekte kontrolliert haben — ein schlecht extrahiertes Dokument kann Ihre Wissensbasis also nicht unbemerkt verunreinigen.